Unterwasser Sport Zentrum Zürich

Turnierberichte

Bamberger Reiter 2012

Wir haben sie geritten, die Bamberger!

Und darauf sind wir mächtig stolz. Doch der Reihe nach.

Sechs Schweizer (Mat, Pico, Nicola, Leonid, Anouar, Melchior) sind am Freitag Abend nach Bamberg aufgebrochen um dann mitten in der Nacht in der Jugi anzukommen. Am morgen früh stand unser erstes Spiel gegen Krefeld an. Gut gestartet, haben wir trotzdem ein 0:2 kassiert. Mit etwas mehr Kondition wäre uns das wohl nicht passiert. Das zweite Spiel gegen Bottrop hat gleich geendet wie das Erste, mit einem 0:2 gegen uns. Allerdings bildet dieses Resultat allenfalls unsere Abschlusschwäche ab, nicht aber das Feldspiel. Bereits nach den ersten zwei Spielen zeigten sich einige Beobachter im positiven Sinn über die Schweizer verwundert. Und wir uns auch ein Bisschen. Das dritte und letzte Gruppenspiel stand an: Auf dem Menueplan Bamberg. Eine der besten Mannschaften der Welt. Wir konnten das ganze Spiel vorne viel Druck machen. Trotz der Abschlussschwäche unserer Gruppe konnte uns Pico kurz vor Schluss zum Sieg schiessen. Unsere Freude war unglaublich – Bamberg zu schlagen galt für uns als quasi absolut ausgeschlossen. Hier müssen wir aber auch festhalten, dass Bamberg auf einige seiner sehr guten Spieler verzichtete. Gegen Bamberg in seiner vollen Stärke hätte das Resultat wohl nicht so ausgesehen. Aber es hat sich gezeigt, dass bei genügend Teamgeist, Training und Motivation auch Top-Mannschaften in unserer Reichweite liegen.

Bamberg wurde trotzdem Gruppensieger, wir wurden Gruppenletzte.

Das nächste Spiel durfte gegen Österreich gespielt werden. Die Österreicher traten mit einer vollen Wechselbank an, waren also doppelt so viele Spieler wie wir. Durch konsequentes Vorchecking wurden wir kaum je an unseren Korb gedrückt. Und wenn es denn geschah, so hatten wir immer genügend Glück, um torlos davonzukommen. Vor dem gegnerischen Tor hatten wir mehrere Chancen. Die Verwertung ist wie erwähnt verbesserungswürdig. Dennoch gelang wiederum Pico nach einer Klammerei ein solider Gegenstoss, der uns zum verdienten 1:0-Sieg führte. Unser Tag war perfekt, stand diese Abrechnung doch nach vielen schmachvollen Niederlagen schon lange aus. Das letzte Spiel für uns fand mit gerade mal fünf Minuten Pause unmittelbar darauf statt. Bad Brückenau/Würzburg war stark und wir waren müde. Wir haben 5:1 verloren. Anschliessend hat dasselbe Team, nach ebenfalls nur 5 Minuten Pause, 0:5 gegen Österreich verloren. Bamberg hat zwei Spiele gewonnen und wurde 4. Wir haben zwei Spiele gewonnen und wurden Letzte. Sachen gibt es.

Aber Bamberg hat einfach Spass gemacht!

Schlussrangliste:

1. Czech Mixed
2. FS Duisburg
3. Duc Köln
4. TC Bamberg
5. DUC Bottrop / TSG Kirchh.
6. DUC Krefeld
7. Österreich
8. Bad Brückenau/ Würzburg
9. Schweiz

Positionen:
Sturm: Anouar & Leo
Verteidigung: Pico & Melchior
Deckel: Mat & Nicola

Danke an Melchior für den Bericht.

Championscup 2011

Vom 25 - 27 November war der Champions Cup (Turnier der Landesmeister) in Berlin.

Der USZ Zürich war als amtierender Schweizermeister vertreten.
Die folgenden Spielenden haben den USZ vertreten (Aufstellung nach Position und alphabetisch):

Int. Schiedsrichter: Angelo

Deckel: Hitsch, Hannes, Nicola, Michi
Verteidigung: Melchior, piccolo, Paddy, Walli
Sturm: Anouar, Michele, Mathias, Simone, Veronica

Ankunft
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Erfreulicherweise waren alle Teilnehmenden seitens USZ pünktlich. Auch dieses Mal gab es verschiedene Transportvarianten von Flug über Zug bis zu Nachtzug war alles vertreten.
Im Hostel "aletto" war von Hitsch im Vorfeld alles wunderbar organisiert worden, sodass wir uns nur hinbegeben mussten.
Danke an Hitsch fürs organisieren (und allen hinterherrennen bis die Termine klar waren).

Die Anreise stellte sich dieses Jahr leider für die Mannschaften aus Schweden, die mit kleinbussen anreisten als Problem dar. Aufgrund eines Unfalls auf der Autobahn waren die Mannschaften stundenlang blockiert und konnten beide (Herren wie auch Damen) ihr erstes Spiel am Freitagabend nicht bestreiten.


Vorrundenspiele
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In der Vorrunde hatten wir Freitag um 20 Uhr unser erstes Spiel und gleich gegen die Orcas aus Kolumbien. Die Orcas, eine junge und konditionell unheimlich starke Mannschaft hatte das Spiel sogleich im Griff. Es waren konstant 3 Orcas unter Wasser und ab und zu gesellten sich bis zu 2 mehr dazu. Ihre unterwasserzeit war beeindruckend. Wir fanden schnell in unsere Positionen in der Verteidigung, doch die Befreiungsschläge gelangen nicht ganz wunschgemäss: Konnten wir den Ball erhaschen, so waren sogleich 2 - 3 Orcas am Mann und der USZler der sich anzubieten versuchte war nur zu oft mit 1.5 m mindestens 1 m zu weit weg. Vor unserem Tor spielte sich desöfteren die selbe Szene ab: Angriff 3 Orcas. 1. Wandseite mit Ball, 2. frontal, 3. Auswechselseite legte sich unter den Deckel und wartete auf den Pass. Zwar konnten wir sehr oft den Pass abfangen, doch waren dann sogleich blockiert und verloren in der Folge den Ball - ein kleiner Teufelskreis. Das Resultat von 10:0 geht in Ordnung. Weniger Tore wären drin gelegen, doch für ein einstiegsspiel bin ich erstaunt wie gut wir uns in den Positionen gefunden haben.
Samstag hatten wir um 10:30 unser Spiel gegen Wien. Wir sahen hier die grössten chancen aufzutrumpfen, auch wenn ihr gestriges 0:2 uns das Gefühl gab sie seien ev. doch stärker. Wir spielten von Beginn an frech und mit viel Passspiel auf und hatten sie gut im Griff. Einzig der Abschluss wollte nicht gelingen - die Verteidigung der Wiener hielt also nicht nur gegen die Finnen, sondern auch gegen uns. In einem unglücklichen Gegenangriff konnten die Wiener mit einer herrlich herausgespielten Standardsituation (vgl. Orcas) unser Tor knacken. Trotz dem dass wir uns hinten zu öffnen versuchten, konnten wir nicht den nötigen Nachdruck für das hochverdiente Ausgleichstor aufbringen und verloren so unglücklich 1:0.
Der Frust gegen Wien sass nicht lange, da bereits um 14 Uhr unser Spiel gegen Hämeenlinna anstand. Was die Wiener können, können wir schon lange und so gaben wir wieder Gas. Die Gegenwehr der Finnen war stärker als jene der Wiener, doch wir schafften es dennoch ein Spiel aufzubauen und stark gegenzuhalten. Auch der Wechsel von der Verteidigung in den Gegenstoss klappte viel besser. Am Schluss konnten wir uns über ein hart umkämpftes 4:0 erfreuen.
Nichtsdestotrotz waren wir mit 3 verlorenen Vorrundenspiele Gruppenletzte und spielten in der Folge um die Plätze 10 - 12.

Platzierungsspiele
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Erneut ein Spiel mit chancen für uns: Mastini del Blue aus Italien. Das Spiel begann gut und wurde dann etwas Harzig, als wir uns auf das Klammerspiel der Mastini einliessen. Eine verkeilte Schulter eines Deckels brachte einen Strafwurf gegen uns, der leider versenkt wurde. Nun waren wir angestachelt und kurz darauf konnte eine schöne Passabfolge von Paddy mit einem Tor belohnt werden. Leider wurde kurz vor Schluss unsere Verteidigung ausgehebelt und wir konnten in der letzten Minute die italienische Verteidigung nicht mehr knacken. Ein leidiges 2:1, doch wir hatten ein saubers Tor errungen.
Unser letztes Spiel durften wir gegen die Pechvögel des Turniers antreten: SDK Malmö Triton. Malmö hatte kurz vorher Mastini mit 9:0 gezeigt wo es lang geht - uns war das Ansporn uns so teuer als möglich zu verkaufen. Dies taten wir auch. Es war nicht eine reine Verteidigungsschlacht, und beide Mannschaften hatten das Spel und nicht Klammereien als Ziel. Frei von der Leber weg spielten wir auf und kassierten unser erstes Tor erst kurz vor Halbzeit. Leider hatten wir nach dem Halbzeitanspiel einen Schweden übersehen, was Ihnen ein schnelles Tor einbrachte. Danach waren wir wieder voll im Saft und Malmö schaffte es nur noch einmal uns zu knacken. Mit einem Achtungserfolg vorloren wir mit nur 3:0.

So führten wir die Rangliste von unten her an, was aber unser Spiel nicht reflektiert. 
Die Mannschaft hat geschlossen agiert und auch bei den gemeinsamen Abendessen (Fr und Sa) konnte man die Begeisterung für das gemeinsame Spiel spüren und davon hören.

Wenn wir diese Spielfreude beibehalten und ausbauen können steht uns kommendes Jahr ein spannender Champions Cup bevor - zuerst gilt es allerdings die Schweizermeisterschaft zu gewinnen. Den ersten Schritt haben wir ja an der Vorrunde am 12 Nov. in Oerlikon gemacht.

Ich freue mich jedenfalls kommendes Jahr mit einer Mannschaft in Berlin anzutreten.
piccolo


Mehr Infos zum CCup gibts unter:
http://www.uwr24.de/championscup/ (Einige CH - Resultate sind falsch)

Videos der Spiele: 
http://vimeo.com/championscup/groups



Schlussrangliste:
Herren
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01 no Molde UVK
02 de TC Bamberg
03 co Orcas
04 ru Betta
05 fi Hämeenlinnan sukeltajat
06 dk Flipper
07 cz PF Budweiss
08 es Piranas Penafiel
09 at UWRC Wien
10 se SDK Malmö Triton
11 it Mastini del blue
12 ch USZ Zürich

Damen
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01 de TSC Shark Mannheim
02 no BSI Boblen
03 it Firenze
04 ru Betta
05 es BCN Rugby Sub
06 se Black Mermaids



USZ Zürichon